Yoni steam đŸŒș laß den dampff zu den frawen ihr gemecht gon!


Die Überschrift klingt fĂŒr dich Klingonisch? Da stimme ich dir zu, aber keine Sorge, es geht auf Deutsch weiter mit einem wunderbar weiblichen Thema!

Yoni ist der ganzheitliche tantrische Begriff fĂŒr die weiblichen Genitalien (Vulva, Vagina und Uterus)
Der Name bĂŒrgert sich immer mehr ein, da es fĂŒr viele Frauen harmonischer ist, ihre Genitalien als Ganzes wahrzunehmen. Yoni ist auch ein schönes Wort und kommt leichter ĂŒber die Lippen als so manches unserer sperrigen, verniedlichenden oder vulgĂ€ren deutschen Begriffe.
(Aber auch mĂ€nnlichen Genitalien haben keine besseren Namen, das Pendant zur Yoni ist ĂŒbrigens der Lingham.)

Gwyneth Paltrow hat den Begriff "Yoni steam" oder "V(aginal) steam" 2015 in alle (Mutter) Munde gebracht.

Auf Deutsch versteht man darunter ein vaginales Dampfbad. So wie fĂŒrs Gesicht mit wohltuenden KrĂ€utern nur unten rum.
In den letzten Jahren hat man immer wieder davon auf Blogs und in Frauenzeitschriften gelesen, es gibt mittlerweile eigene Beraterinnen dafĂŒr und in vielen Spas der Welt wird mittlerweile untenrum Dampf gemacht.

Aber nicht Gwyneth hats erfunden sondern als Ursprung wird immer wieder eine "alte Heilpraktik und Frauenwissen" aus Afrika, Asien oder Mittelamerika genannt.


Als positive Effekte des steams werden z.B. genannt:
    • Verbindung mit der Yoni & eigene Weiblichkeit
    • bessere Durchblutung
    • allgemeine Entspannung und entspanntere SexualitĂ€t
    • Linderung zyklusbedingter Beschwerden
    • Hilfe um sexuelle Traumata zu lösen
    • sexuell anregend

      Es ist aber auch von "intensiver Reinigung", "positiver Hormonbeeinflussung", "Hilfe bei Zysten, (Blasen)entzĂŒndung,...", "unmittelbar vor der Geburt und im Wochenbett" oder von "
      Zyklusschwankungen ausgleichen" die Rede.
      Also doch ein paar Punkte die ich zum einen nicht nachvollziehen kann (warum soll Wasserdampf Hormone beeinflussen?) oder von Beschwerden die auf jeden Fall mit einem Arzt/ Ärztin abgeklĂ€rt gehören!


      Gab es Yoni Steam auch in Europa?
      Ich wollte mehr darĂŒber wissen und vor allem rausfinden, ob der Ursprung wirklich so exotisch ist wie es dargestellt wird oder ob es nicht eh ein alter Hut ist, den es auch in Europa gegeben hat und wen ja, was sagen meine AhnInnen zum Yoni steam?

      Die Recherche war anfangs gar nicht so einfach weil ich gar nicht wusste nach welchen Begriffen ich suchen soll, aber als ich dann meine Spur hatte, waren die Hinweise zahlreich. 


      Hier mein chronologisches Best of: 
      2020 Die erste Spur findet sich in der Gegenwart, denn auch heute noch empfehlen Hebammen ein vaginales Heublumen Dampbad bei der Geburtsvorbereitung und das schon lange vor Gwyneth Paltrow.

      1952 empfohl der Schweizer Naturheilkunde Pionier Alfred Vogel in seinem Buch „Der kleine Doktor“ Heublumen DampfbĂ€der, mit einer Decke ĂŒber einem GefĂ€ĂŸ sitzend, bei BlasenentzĂŒndungen oder Beschwerden beim Wasserlassen (in diesem Fall auch speziell fĂŒr MĂ€nner)


      1905 im Buch die "Frau als HausĂ€rztin" von der deutschen Ärztin Anna Fischer- DĂŒckelmann fand ich folgende Abbildung:




      1888 schrieb der Pfarrer Kneipp ĂŒber den „Leibstuhldampf“
      „In den irdenen oder blechernen Topf des Leibstuhles wird die strudelnde Mischung geschĂŒttet. Der Patient setzt sich, die Bedienung sorgt, daß kein Wölkchen des wohlthuenden Rauches unnĂŒtz entweicht. Rasch steigt der heiße Qualm zum Körper auf und erzeugt in BĂ€lde schwĂ€cheren oder stĂ€rkeren Schweiß, der sich manchmal zu einem förmlichen Schwitzbade, d.h. zu einem allgemeinen Schwitzen des ganzen Körpers steigert. Die Anwendung dauert 15—20 Minuten.
      Die Wirkung des Leibstuhldampfes ist, wie von selbst einleuchtet, auflösender und ausleitender Natur. Die Ausscheidungen geschehen in Form und durch Abgang des Schweißes. Niemals benĂŒtze ich fĂŒr diese DĂ€mpfe das Wasser allein; stets mische ich KrĂ€uter bei, und zwar wieder die bekannten KrĂ€uter von Heublumen, von Haberstroh, vor allen andern indessen von Zinnkraut.
      Bei Nieren- und Steinleiden wende ich DĂ€mpfe an von Haberstrohabsud; bei krampfhaften oder rheumatischen ZustĂ€nden des Unterleibes, bei BlasengeschwĂŒren, bei beginnender Wassersucht solche von Heublumenabsud.
      Die auffallendsten und erstaunlichsten Erfolge habe ich erzielt mit DĂ€mpfen von Zinnkrautabsud in all' den höchst peinlichen FĂ€llen, in welchen das Uriniren (Wassermachen) unmöglich wurde und in Folge dessen die entsetzlichsten, wahnsinnigsten Schmerzen den armen Patienten quĂ€lten und fast zur Verzweiflung brachten. Die meist durch ErkĂ€ltung und EntzĂŒndung entstandenen krampfhaften ZustĂ€nde der Blase wurden durch den heißen Zinnkrautdampf in verhĂ€ltnißmĂ€ĂŸig kurzer Zeit gehoben, und das Organ that wie frĂŒher seine reinigenden Dienste.“

      1850 finden sich bei François-Joseph Cazin, einem Mediziner aus Frankreich der es sich zur Aufgabe gemacht hat der armen Landbevölkerung kostengĂŒnstige Versorgung mit heimischen Pflanzen anzubieten, Hinweise auf vaginale DampfbĂ€der in der Frauenheilkunde.
      In seinem Buch „TraitĂ© pratique et raisonnĂ© des plantes mĂ©dicinales indigĂšnes“ ist ĂŒbersetzt zu lesen
      „Ein Beifuß-Sud, dessen Dampf auf die Vulva gerichtet ist, wird verwendet, um die Regel und den Fluss der Lochia (Wochenfluss) zu fördern.“

      1832 ist im „Handbuch der speciellen Heimittellehre“ von dem Berliner Arzt Carl Sundelin zu lesen: „DampfbĂ€der der Genitalien und des Afters dienen bei krampfhafte Menostasie und Amenorrhoe (Ausbleiben der Regelblutung) bei krampfig schmerzhaften HĂ€morrhoiden, bei BlasenkrĂ€mpfen, bei KrĂ€mpfen im Unterleibe ĂŒberhaupt.“

      1816 bediente sich der deutsche Mediziner Friedrich Gotthilf Voigtels in seinem „VollstĂ€ndigens System der Arzneymittellehre“ mehrerer Quellen aus dem spĂ€ten 18.Jahrhundert, u.a. ĂŒber den Gebrauch der DampfbĂ€der in verschiedenen Kulturen, insbesondere Russland.
      In seinerm Werk empfielt er SitzdampfbĂ€der „aus blosem Wasser mit verschiedenen Ingredienzen geschwĂ€ngert mit flĂŒchtigen Bestandtheilen“ weiters „Oertliche DampfbĂ€der können mit Nutzen gebraucht werden bey Steifigkeit der Geburtstheile in der Niederkunft, bey Kranpfwehen, unterdrĂŒcktem Monatsflusse und Kindbetterreinigung.“

      1776 hat der Pariser Arzt Peter Lalonette sogar eine eigene „Dampf Box“ konstruiert um Geschlechtskrankheiten zu heilen. Er war ĂŒberzeugt, dass Heilung durch NĂ€hrstoffzufuhr, in seinem Fall durch das damals populĂ€re Quecksilber, ĂŒber die Haut erreicht werden kann.


      1607 steht im Arzneybuch Vadenmecvm geschrieben „laß den dampff zu den frawen ihr femecht gon, dieser dampff treibet auß das getrungen blut von ir.“
       


      1513 verfasste Eucharius RĂ¶ĂŸlin „Der schwanngeren Frawen vnd Hebammen Rosengarten“ darin empfielt er um das „Buschelin“ (die Nachgeburt) auszuleiten „soll die fraw yr gemecht in dampff thun“
      Aber auch „laß den dampff dem kind in hindern gon“ bei Verstopfung.

      12. Jahrhundert Hildegard von Bingen schrieb dazu:
      „Auch eine Frau die am Ausbleiben der Monatsblutung leidet und davon Beschwerden hat, soll gleich viel Rainfarn und Mutterkraut so wie von der Königskerze etwas mehr als von einem der beiden ersteren und koche das in (Wasser aus) einem offenen und fließenden Fluss, weil das sowohl mit Sonne als auch mit Luft vermischt ist. Dann nehme sie Ziegelsteine, lege sie ins Feuer und mache mit dem erwĂ€rmten Wasser und den KrĂ€utern ein Dampfbad. Wenn sie dieses Bad betritt, soll sie die heißen KrĂ€uter auf einen Hocker legen und sich darauf setzen. Das soll sie tun, solange sie in jenem Bad sitzt, damit die SĂ€fte dieser KrĂ€uter ihre Haut und ihr Fleisch von außen und ihre GebĂ€rmutter von innen weich werden und damit sich ihre Adern, die geschlossen sind, öffnen.“
       

      12. Jahrhundert das Vaginale Dampfbad wird auch mehrmals im Werk “Trotula”, das wahrscheinlich auf die große Medizinerin Trot(c)a aus Salerno zurĂŒckgeht, und bis ins 16. Jhdt. hinein ein Standard Werk der Frauenheilkunde war, erwĂ€hnt.
      Die „Fumigation“ u.a. mit Essig war ĂŒblich, „um die Geburt zu unterstĂŒtzen und die Vertreibung nach der Geburt zu unterstĂŒtzen“ aber auch um „die Menstruation zu provozieren“ Weiters: Nimm heiße Ziegel und plaziere sie in einer Erdgrube, dann lass Wasser ein, so dass Dampf erzeugt wird und lass die Frau mit TĂŒchern bedeckt darĂŒber sitzen, so dass sie schwitzt.“
       

      1. od. 2. Jahrhundert der griechische Arzt Galen schrieb:
      „Lass Beifuß in einem Topf kochen und lass die Frau auf einem perforiertem Stuhl, vollstĂ€ndig bedeckt darĂŒber sitzen, lass den Rauch durch ein Rohr in ihre GebĂ€rmutter kommen.“ 


      1. Jahrhundert der griechische Arzt Dioscorides
      schrieb:
      „Lass sie ein Dampfbad machen, das sehr gut wirkt, und lass sie den Rauch in ihr empfangen.“

      4.
      Jahrhundert vor Chr. der griechische Arzt Hippokrates schrieb:
      „Wenn die GebĂ€rmutter wandert, die Menstruation stoppt oder bei Schmerzen im Unterleib „fumigiere“ die GebĂ€rmutter mit Fenchel und Wermut.“ 

      (Zu seiner Zeit galt die „im Körper herumwandernde“ GebĂ€rmutter als Ursache vieler Folgeerscheinungen. Klingt fĂŒr uns komisch, ist aber ziemlich sicher bildlich zu verstehen.)

      Wahrscheinlich wĂ€ren die Wurzeln, sofern es Aufzeichnungen oder andere Nachweise gĂ€be, schon in unserer europĂ€ischen Ur (Volks)Medizin zu finden. SchwitzbĂ€der und RĂ€ucherungen gab es schließlich schon in der Steinzeit und die großen Köpfe der Antike haben sich ihr Wissen auch nicht aus den Fingern gesaugt.

       

      Fazit
      Wer bis jetzt brav mitgelesen hat, stellt fest, dass die so beschriebenen Anwendungen in Europa so gar nichts mit Wellness oder weiblicher Selbstfindung zu tun haben. wie es Gwyneth und Co verkaufen. Auch andere, nicht europÀische Quellen deuten nicht darauf hin, es handelte sich in allen Quellen um eine rein medizinische Behandlung die zusammengefasst als Methode zur Ausleitung bezeichnet werden kann.
      Ich glaube zumindest bei Hildegard oder Trota hĂ€tte ich sonst einen dezenten Hinweis gefunden, denn beide gingen recht unverblĂŒmt mit SexualitĂ€t und Weiblichkeit um. Unsere Vorstellung von Yoni steamenden AhnInnen die damit ihre Weiblichkeit rituell feiern ist zwar schön und hĂ€tte mir auch gut gefallen, war aber scheinbar nicht oder zumindest habe ich keine Spur dazu gefunden.

      Ich denke aber trotzdem, dass man mit alten Methoden neue Wege gehen kann, solange man(frau) nicht fahrlÀssig handelt.

      Wasser & Dampf sind auf jeden Fall etwas sehr liebkosendes und wohliges, die Hydrotherapie ist nicht erst seit Kneipp Bestandteil der Gesunderhaltung.
      Allein die BeschĂ€ftigung und DurchfĂŒhrung eines yoni steams im Sinne eines Rituals kann unsere Wohlbefinden positiv beeinflussen. Die Frage nach den gerade passenden Pflanzen, das PflĂŒcken, der Aufguss, der Duft, die WĂ€rme, die Zeit und Liebe die wir uns dabei schenken und dabei unsere Sinne berĂŒhren lassen kann nicht verkehrt sein.

      Wenn es um "Ausleiten" geht ist es ebenso naheliegend, dass auch negative und festsitzende GefĂŒhle so ganz gut in den Fluss kommen, regelrecht "verdampfen" und sich die Region danach einfach entspannter anfĂŒhlt.

      Die deutsche FrauenĂ€rztin Dr. Sheila de Liz, die mir schon öfter durch ihre positiven Statements aufgefallen ist, meint in einem Interview mit Elle dazu: „Das Steaming lockert und entspannt die Beckenbodenmuskulatur ganz sicher, außerdem fördert es die Durchblutung.“ Das vollstĂ€ndige Interview mit ihr findet ihr auf Elle.de
       

      Kurzum: wenn deine Yoni gesund ist und sonst keine Kontraindikationen vorliegen und du Lust auf ein weiblich-sinnliches Ritual hast, spricht ab und zu nichts dagegen. Wenn du das Yoni Steam fĂŒr körperliche Beschwerden
      oder vor der Geburt anwenden möchtest frage bitte unbedingt bei deinen behandelnden ÄrztInnen nach! Auch die aktuelle Yoni steam Bewegung ist sich bei den Kontraindikationen einig.


      Du solltest ein Yoni steam nicht machen wenn:

      • du schwanger bist oder schwanger sein könntest
      • gerade versuchst schwanger zu werden
      • wenn du gerade deine Periode oder sonstige vaginale Blutungen hast
      • du Infektionen, EntzĂŒndungen oder Pilzerkrankungen hast
      • du ein HormonstĂ€bchen oder eine Spirale verwendest
      • du unterbunden bist
      • du unter 18 Jahren bist
      • du ein „hitziger“ Typ bist

      Spricht keiner der Punkte dagegen und möchtest du ein Yoni Steam Ritual fĂŒr dein Wohlbefinden durchfĂŒhren, dann nachfolgend eine kurze Anleitung.




      Yoni Steam fĂŒr zu Hause
       

      Du benötigst:
      • Einen Topf (aus Edelstahl, Emaile oder Keramik)
      • Eine Decke oder einen langen, weiten Rock
      • 1 Hand voll KrĂ€uter (Beschreibung siehe weiter unten)
      • 1l heißes Wasser

      Anleitung:

      1. Nimm dir Zeit, vielleicht abends, achte drauf ungestört zu sein.
      2. ZunĂ€chste brĂŒhst du KrĂ€uter deiner Wahl mit heißem Wasser wie Tee in einem Topf auf auf und lĂ€sst das ganze 15 Minuten ziehen.  
      3. Stelle den Topf dann auf den Boden, lege am besten eine Yoga Matte oder einen kleinen Teppich darunter.  
      4. Teste die Temperatur des Dampfes vorsichtig mit deiner Hand. Wenn der Dampf angenehm und nicht beissend heiß ist, kannst du losstarten.  
      5. Hocke dich kniend ĂŒber den Dampf du kannst hierbei auch deinen Oberkörper auf den Boden legen Ă€hnlich wie in der Yoga Position „Stellung des Kindes“  
      6. Wickel eine Decke oder deinen Rock um dich und den Topf
      7. Achte immer darauf, dass der Dampf nicht zu heiß ist!
      8. Genieße den Dampf fĂŒr ca. 10 Minuten and let the yoni magic happen

      Wichtig:
       
      Wenn du es unangenehm findest oder dein GefĂŒhl vorher Stopp! sagt bitte abbrechen.

      Achte darauf dich nicht zu verbrennen!  

      Der Steam soll wie ein Ritual fĂŒr dich sein, auf keinen Fall regelmĂ€ssig (auf manchen Seiten ist von mehrmals die Woche oder tĂ€glich die Rede) durchfĂŒhren! Du könntest sonst deine natĂŒrliche und dich gut schĂŒtzende Scheideinflora ziemlich aus dem Gleichgewicht bringen, in dem gute Bakterien geschwĂ€cht werden, du den ph Wert durcheinander bringst, die (Schleim)haut austrocknet und durch die WĂ€rme auch Pilzwachstum gefördert wĂŒrde.
      Eine gesunde Yoni braucht keine intensiven Reingungsmittel und auch keine regelmĂ€ssigen "Detox ReingungsdampfbĂ€der" sie kann sich innen ganz gut selbst reinigen und eine Gesichtsmaske oder ein Peeling wĂŒrde man schließlich auch nicht jeden Tag anwenden.




      KrĂ€uter ZusĂ€tze 
      FĂŒr einen "mit verschiedenen Ingredienzen geschwĂ€ngerten" steam kannst du dem Wasser KrĂ€uter zufĂŒgen.
      Ich beschreibe hier ganz bewusst nur jene Eigenschaften der Pflanzen mit welchen sie sich positiv auf unsere seelisches Wohlbefinden auswirken können.

      So wie ich die positiven Effekte des steams verstehe: eine Liebkosung fĂŒr dich um mit deiner Yoni liebvoll in Kontakt zu treten und vielleicht darin gepeicherte GefĂŒhle mit Hilfe der Pflanzen zu harmonisieren.

      Überlege dir, welche dieser Pflanzen dich optisch oder mit ihrem Duft anspricht oder welche Eigenschaft fĂŒr dich gerade stimmig wĂ€re. Vielleicht wĂ€chst auch eine der Pflanzen fĂŒr dich in deinem Garten oder in deiner Umgebung,
      du kannst auch mehrere Pflanzen kombinieren.

      • RosenblĂ€tter: die BeschĂŒtzerin  
      • LavendelblĂŒten: die Beruhigende  
      • SchafgarbeblĂŒten: die Wundheilende  
      • FrauenmantelblĂ€tter: die Umarmende  
      • BeifußblĂŒten: die Fruchtbare  
      • RingelblumenblĂŒten: die Feurige  
      • BrennnesselblĂ€tter: die Verteidigende
      • LindenblĂŒten: die Lindernde  
      • HolunderblĂŒten: die Lebendige  
      • JohanniskrautblĂŒten: die Sonnige  
      • Hopfendolden: die Anregende 

      Eine andere Möglichkeit der "Fumigation" wĂ€re auch, bei deiner nĂ€chsten RĂ€ucher Session auch an deine Yoni zu denken und ihr etwas Rauch zuzufĂ€chern. Ich denke, dass auch die frĂŒhen antiken Quellen tatsĂ€chlich nicht immer den Dampf sondern auch den Rauch der Pflanzen gemeint haben könnten.
      Wenn Gwyneth das jetzt liest, wird "Yoni fumigation" vielleicht schon der nÀchste Hype!


      Du möchtest noch mehr wissen? Komm ins Frauenzimmer!
       

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