Freitag, 7. Dezember 2018

Black Beauty Seife

...und weiter gehts in der Christkindlwerkstatt!
 
Am Ende des Jahres verseife ich alle meine Öl und Fett Restln und sonstige übrigen Zutaten aus den Workshops und es erstaunt mich immer wieder, welche tollen Kreationen sich daraus ergeben. Mein absoluter Favorit in diesem Jahr ist diese Black Beauty 🖤




Mir ist erst später aufgefallen, dass die Seife eigentlich eine Hommage an Island ist,
denn sie erinnert mich an schwarze Strände, Birken und Isländisch Moos. 

Wer mit dem Seifensieden vertraut ist (!) und die Seife im Kaltverfahren nachsieden  möchte, hier das Rezept:
  • 500g Rapsöl
  • 250g Kokosöl
  • 170g Distelöl
  • 150g Kakaobutter
  • 50g Rizinusöl
  • 380g Isländisch Moos Aufguss (kalt)
  • 154g NaOH (7%) 
  • 2 EL Birkenkohle, fein gemahlen
  • 3 EL isländisch Moos, fein gemahlen
  • äth. Öl: Fichte und Eukalyptus 
  • ca. 1 Handvoll isländisch Moos zur Deko


Die Gesamtmenge passt gut in eine Silion Rehrückenform.
Die Seife eignet sich übrigens gut bei entzündeter oder unreiner Haut.

Viel Spaß beim nachsieden!
Nächstes Jahr gibt es auf Anfrage auch wieder Seifen Workshops, sobald sich 5-6 TN finden kanns los gehen!




Sonntag, 25. November 2018

Lesebuch Landschaft

Manchmal werde ich gefragt, was Natur-& Landschaftsvermittlung eigentlich konkret ist 🤔
Eine Antwort darauf bietet, als eines von vielen schönen Beispielen, dieses Bild.
Diese Buche fällt uns in der Landschaft auf da sie "anders" wächst. Sie wirft Fragen auf, regt unsere Phantasie an 
Warum wächst sie in dieser Form, wirkt bizarr oder mystisch auf uns? Ist der Baum krank oder befinden wir uns an einem Kraftort, sehen wir hier gar eine "zu Baum gewordene Wesenheit"?
Es ist weniger zauberhaft und dennoch zauberhaft wie man in der Landschaft Geschichten lesen 📖 kann: Buchen dieser Art werden Kopfbuchen bzw. Büschelbuchen genannt, da die vielen Stämme Stockausschläge sind, die durch regelmäßiges Schneiden entstehen.
Aus eins wird dann quasi zwei 😉 so wurde früher ganz einfach und effizient aus der Buche Brennholz gewonnen 
Spuren der Menschen sind in der Landschaft oft zu sehen, ohne dass es uns bewusst ist. Manche früheren Eingriffe haben manchmal sogar neuen Lebensraum geschaffen 🦎🦉🐝🌱🌼und empfinden wir heute als ganz normal. Diese und viele weitere Spuren zu entdecken und zu erforschen finde ich unheimlich spannend 🔍Auch wenn ich in diesem Fall persönlich lieber an einen magischen Grund geglaubt hätte ✨
Besonders bleiben der Baum und seine Umgebung dennoch für mich 💚

 

Mittwoch, 14. November 2018

Christkindlwerkstatt: Kerzenhalter aus der Natur und dem Altglas Container

Ohhh Ohhh Hoho!
Ich spüre tatsächlich schon dezente Weihnachtsstimmung in mir aufsteigen!
Beim hervorkramen der Lichterketten und Co ist mir wieder ein älteres DIY Projekt in die Hände gefallen, dass ich heute gerne auf meinem Blog in meiner DIY Serie "Christkindlwerkstatt" vorstellen möchte.


Alles was du für dieses Projekt benötigst hast du vermutlich zum fast Nulltarif daheim und du kannst somit gleich losstarten!

Du benötigst dafür

  • ein sauberes Schraubglas in der Größe deiner Wahl (ohne Deckel)
  • einige dünne und gerade Zweige, am besten unterschiedliche Struktur
  • eine robuste Naturfaserschnur oder auch ein anderes hübsches Band
  • eine Gartenzange
  • ein Gummiringerl
  • eventuell Bastelkleber oder Heißkleber

So wird es gemacht
  1. Spanne ein Gummiringerl um dein Schraubglas
  2. Schneide dein Zweige ungefähr in der Höhe deines Schraubglases unrgelmäßig zurecht
  3. Klemme nun rund um dein Schraubglas die Zweige zwischen Glas und Gummiringerl ein
  4. wenn du einmal drum rum bist und kein Zweig mehr Platz hat, fixiere diese nun mithilfe einer Schnur, indem du sie 2-3x fest um deineZweige spannst und zusammen bindest
  5. Schleife machen und fertig
  6. Natürlich können die Zweige zusätzlich auch am Glas mit Kleber befestigt werden, bei mir hält es aber auch ganz gut so.

 


So schnell und kostengünstig kann es gehen und deine winterliche Deko oder mit Liebe gemachte Weihnachtsgeschenke sind fertig.
Viel Spaß beim Nachmachen und stay tuned für weitere DIY Ideen hier auf meinem Blog und auf Instagram!

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Samhain

Auch wenn uns das Wetter heuer besonders verwöhnt hat und der Herbst sich noch vielerorts von seiner schönsten Seite zeigt steht der "Nebelmond" November bevor und wir können die Vorzeichen des Winters schon deutlich spüren. In der Früh ist es oft nebelig, Stürme fegen über das Land als wollten sie mit aller Kraft das letzte Leben von der Erde verwehen und es wird wieder früher dunkel.
Die meisten Menschen können der düsteren Jahreszeit, vor allem jetzt um Allerheiligen wenig abgewinnen, darum möchte ich im wahrsten Sinne des Wortes ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.

Denn zugegeben, ein Friedhofsbesuch rund um Allerheiligen/Allerseelen zählt wahrscheinlich selten zu Lieblingsbeschäftigungen und mit "Halloween" als Fest können die meisten auch nicht unbedingt etwas anfangen. Ein weiteres Kommerzfest aus Amerika hört man oft.



Bildunterschrift hinzufügen
 
Allerheiligen, Halloween und jetzt auch noch Samhain? 
Doch Halloween ist soviel mehr. Es ist tief mit unserer europäischen Kultur verwurzelt und eines der acht keltischen Jahreskreisfeste.
Die Jahreskreisfeste waren entweder Sonnen- oder Mondfeste und wurden den zwei Jahreshälften entsprechend dem Sommer-Halbjahr (Tage) und dem Winter-Halbjahr (Nächte) eingeteilt.


Halloween war ursprünglich das Mondfest "Samhain", das am 11.Neumond im Jahr gefeiert wurde.
Im Kalender von Coligny, einem auf Bronzetafeln niedergeschriebenem gallischen Kalender, ist im Monat "samonios" (entspricht heute Oktober/November) dazu das Fest Trinox Samoni ("Drei Samonis Nächte") eingetragen.

Es ist das erste von drei Winterfesten (es folgen Yule/Sonnwende=Weihnachten, Imbolc= Lichtmess) die Sonne taucht in die Tiefe und die nächsten drei Monate werden der Dunkelheit übergeben, gefeiert werden alle drei Feste daher traditionell mit vielen Lichtern.

Samhain ("saoin" ausgesprochen) bedeutet das Ende des Sommers und des Sammelns, es kennzeichnet den Beginn der dunklen, nächtlichen Jahreszeit und galt den keltischen Stämmen als eigentlicher Jahreswechsel und Beginn der "toten Zeit".


Die Natur zieht sich zurück, erstarrt förmlich, die Ernte ist vorbei denn die Kraft des Lebens ist dahin (aus diesem Grund sollten auch keine Heilpflanzen mehr gesammelt werden) die Tiere gehen in den Winterschlaf. Mutter Erde begibt sich zur Ruhe und sammelt ihre Kräfte für den Frühling und für den nächsten Zyklus des Wachstums. Es fand damit schon aufgrund der äußeren Umstände ein natürlicher Wechsel vom Leben außen zum Rückzug nach innen statt.

Beobachte in diesem Zusammenhang auch das Wetter, vor allem Nebel und Stürme sind für diese Tage Jahr für Jahr sehr bezeichnend.
Es scheint als würden sich im Schutz des Nebels die Wesen der Anderswelt hervor wagen und mit Hilfe des Sturmes rund um uns toben und an Häusern und Bäumen rütteln.






Auch wenn vorchristliche Kulturen, die mit den Vorgängen in der Natur vertraut waren, da es für sie lebensnotwendig war, in dieser sterbenden Jahrehälfte den Ahnen und der Wesen der Unterwelt gedachten, versuchte das Christentum den umgewidmeten "Herrentag aller Heiligen" (da man nicht mehr allen Heiligen einen eigenen Tag widmen konnte) am 1. Sonntag nach Pfingsten zu etablieren. Im 9. Jahrhundert wurde dann letztendlich doch der 01.November von Papst Gregor IV dafür festgelegt. Ich habe dabei die Worte von Wolf Dieter Storl im Ohr, der von der "Keltisierung der Christen" spricht. Anders ausgedrückt: ich habe das Gefühl, die Christen habens aufgegeben weil niemand im lebendigen Frühling so recht Lust auf Tod und Unterwelt hatte und die Schäfchen weiterhin an ihrem "richtigen" Totenfest festhielten und kleine Zugeständnisse der Kirche aus psychologischer Sicht sinnvoll erscheinen.

Heute feiern wir endlich wieder am Abend des 31. Oktobers "all hallows eve" Halloween, das b
evor es Ende des 20. Jahrhunderts wieder seinen Weg zurück nach Europa fand zuvor von irischen Auswanderer in die USA gebracht wurde, also nix mit dem "Fest aus Amerika" wie ich soeben auch wieder im Radio gehört habe ;)
Am 1. November feiern wir das Heiligenfest Allerheiligen und den 2. November bezeichnen wir als Allerseelen der eigentlich den Verstorbenen gewidmet ist. Dann wären wir letztendlich auch wieder bei den "Drei Samonis Nächten" (Nächte sind hier der dunklen Jahreszeit entsprechend wie Tage zu verstehen)


Was die Frau Holle damit zu tun hat 

Die keltische Götterwelt besteht aus sich wandelnden, regionalen Göttern. Zu Samhain verschleppt der Totengott die junge Vegetationsgöttin zu sich in die Unterwelt. Dort empfängt sie als alte und weise Frau in der Gestalt der Totengöttin "Hel" (= Holla, ebenso Frau Holle im Märchen) in Österreich auch Percht genannt die Verstorbenen an der Schwelle zur Anderswelt und hütet ihre Seelen. Percht begleitet uns im Alpenraum in der gesamten Winterzeit, vielerorts haben sich bis heute die Perchtenläufe erhalten.
Die Totengöttin, rührt unter der Erde kräftig in ihrem Kessel und transformiert die Seelen mit Hilfe der wichtigsten keltischen Urelementen Wasser und Feuer. Sie nimmt somit das Leben, transformiert es und schenkt im Frühjahr als Vegetationsgöttin wieder neues Leben. Ohne Tod kein Leben, es ist ein Kreislauf und kein endgültiges Ende.


wir sterben mit den sterbenden
sieh, sie scheiden, und wir gehen mit ihnen
wir werden mit den toten geboren
sieh, sie kehren wieder und bringen uns mit.
die momente der rose und die momente der eibe dauernd gleich lange.

 
Aus "little gidding" von T.S. Elliot


Hel/Holla steckt natürlich auch im Hollerbusch, dem man bis heute "nach unten ziehende" Kräfte nachsagt. Der Holler gilt Strauch der Krankheiten abnimmt, er gilt als heilend und giftig, hell und dunkel zu gleich. Kaum verwunderlich, dass bis vor gar nicht allzulanger Zeit im Alpenraum Tote auf Holunder Reisig gebettet wurden, noch heute steckt man in Tirol Hollerzweige ins Grab.

"Zur Helle fahren" hieß früher übrigens einfach soviel wie ins Totenreich zu Hel und ihrem Feuerkesseln zu gehen, also zu sterben, zu transformieren. Die Kirche hat daraus den Schreckensort Hölle mit Fegefeuer und allem drum und dran gemacht.
So auch wieder gehört vor einigen Tagen beim Begräbnis eines lieben Freundes wo die Hinterbliebenen darum bitten mussten, dass der "schuldigen" Seele Einlass in das heilige Reich gewährt wird um nicht in der Hölle zu schmoren.

Das bringt mich gleich auf das Halloween Symbol der ausgehöhlten Kürbisse.


Symbol ausgehöhlter Kürbis
 

Früher war man scheinbar weniger um die Sünden der anderen besorgt sondern eher dabei behilflich, den Verstorbenen den Weg zu weisen. In der Dunkelheit wurde der Weg mit Licht ausgewiesen. Dafür stellte man ausgehöhlte Steckrüben mit einer Kerze darin auf um den Ahnen den Weg zu weisen oder um sie umgekehrt zu Samhain zu sich einzuladen. Über amerikanische Umwege verwendet man nun statt Steckrüben Kürbisse.
Bis heute zünden wir für Verstorbene auch abseits von Halloween Kerzen an, oft stellen wir diese ans Fenster als symbolischen Ein- oder Ausgang, manche öffnen dabei sogar die Fenster damit die Seeelen besser ein- und ausgehen können.


Ritual Verkleiden 

Da in der dunklen Jahreszeit natürlich auch nicht jedes Wesen aus der Unterwelt oder jeder Tote willkommen war und man Angst vor Angriffen hatte, griff man zu ähnlichen Waffen und verkleidete sich mit abschreckenden Kostümen zur Tarnung um nicht als Mensch erkannt zu werden.
Auch die Perchtenläufe und Silvester zeugen von diesem Glauben, gilt es doch in der fortgeschrittenen Winterzeit vielerorts die Geister, und somit den Winter, mit schaurigen Masken und Lärm zu vertreiben.


Ritual Süßes oder saures 
Für unsere Ahnen waren das Überleben eng mit dem Bezug an die Natur gebunden. Ganz selbstverständlich verehrte man daher seine Ahnen, als Verbündete in der Anderswelt und die Naturgötter. Man dachte an sie, bezog sie in den Alltag mit ein und opferte ihnen z.B. Nahrung.
Man ging davon aus, dass es "saures" gäbe, wenn man sie nicht gut behandeln würde. Heute sind es Kinder in Geisterkostümen die mit den Worten "süßes oder saures"von Tür zu Tür wandeln. Verwehrt man ihnen eine kleine Opfergabe, wird man selbst zum Opfer eines Streiches.


Schwellenzeiten
 
Zeiten des Überganges wurden seit jeher als Schwellenzeiten betrachtet. Zu Samhain, dem Vollmondfest, ist das Tor zur Anderswelt weit geöffnet und somit fällt der Kontakt zu den Ahnen besonders leicht. Darüber hinaus erweist sich diese Zeit besonders gut zur Innenschau, aber auch für Orakel oder Rituale.





Unsere Ahnen/Verstorbenen ehren 

Zu Samhain ist die Zeit gekommen unseren Toten und allen voran unseren Ahnen, als Verbündeten in der Anderswelt, zu danken, ihnen zu zeigen, dass sie noch Teil unseres Lebens sind. Dafür, dass sie uns unserer Weg geebnet haben und uns Lebenden beistehen. Wir zeigen ihnen damit, dass sie noch immer Teil viehren somit unsere Wurzeln und damit auch uns selbst. Nachfolgend einige Anregungen die über einen Friedhofsbesuch hinausgehen.

  • laden deine Ahnen/Verstorbenen zu einem kurzen Besuch in unsere Welt, als Teil deiner persönlichen Samhain Feier zu dir ein, so wie du es auch zu Lebzeiten getan hättest
  • stelle dafür auch eine Kerze ans Fenster um ihnen den Weg zu weisen
  •  kleine Opfergaben in Form von Pflanzen, Nahrung oder Tabak freuen deine Ahnen/Verstorbenen, denk einfach daran, was sie gerne hatten
  • lege bei Tisch ein extra Gedeck auf für deine Ahnen bereit 
  • koche ein altes Familienrezept nach  
  • schmücke einen Ort bei dir zu Hause als persönlichen Altar mit Fotos der Verstorbenen, Kerzen und persönlichen Gegenständen.  
  • dekoriere dein Zuhause mit immergrünem Efeu, Eibe oder Stechpalme als Symbol für ewiges Leben 
  • wenn du in der Nähe eines Holunders, einer Eibe oder einer Erle wohnst, kannst du auch dort deiner Ahnen/Verstorbenen gedenken, diese Pflanzen gelten als Schwellenbäume zur Anderswelt
  • versuche das Erbe deiner Ahnen dankbar anzunehmen, ihre Eigenschaften, ihre Geschichten die sich vielleicht seit Generationen wiederholten und wiederspiegeln.


Samhain in dir feiern

Zu Samhain sollten wir wie die Natur zur Ruhe kommen und mehr und mehr nach Innen in die Stille gehen. Zumindest für einige Wochen, bevor der Weihnachtstrubel wieder los geht, vielleicht kannst du dich diesem aber auch so gut es geht entziehen, denn er passt in der modernen Form gar nicht zum Rhytmus der Natur.

Ich empfinde die dunkle Jahreszeit als kostbares Zeit- Geschenk, den Rückzug zu mir als Luxus, ich genieße meine "Ich Zeit" als Kontraktprogramm zu meinen erlebnisreichen, intensiven und geselligen Sommermonaten und freue mich jetzt schon meinen ruhigeren Hobbies nachgehen zu können.
Es wäre Raubbau weiter aktiv wie in den Sommermonaten zu sein, denn unser Organismus fährt wie die Natur hinunter und wird "wintermüde" wir brauchen mehr Schlaf, anderes Essen, haben plötzlich andere Bedürfnisse oder fühlen uns anders.

Die Innenkehr lädt natürlich auch zum Nachdenken ein, Samhain bedeutet nicht nur den Toten zu gedenken sondern auch den kleinen Toden in unserem Leben Beachtung zu schenken.
Zu überlegen, welche Trennungen (z.B. Wohnsitz, Jobwechsel, Beziehungen) im letzten Jahr stattgefunden haben, was in uns gestorben ist, welchen Ballast wir losgeworden sind. Was wir gerne sterben lassen möchten, wovon wir uns gerne trennen würden, was wir hinter uns lassen möchten, was wir am liebsten vergraben möchten oder zur Frau Holle in den Kessel der Transformation werfen möchten.

Denk daran: für unsere keltischen Ahnen war der Tod nicht das Ende, sondern der Beginn neuen Lebens. Heute gibt es noch das Sprichwort "Wo eine Türe zugeht, öffnet sich die nächste."

Gib dir in den die nächsten Monate viel Zeit und Raum für dich. Wenn du der Meinung bist, das geht doch nicht, dann hinterfrag warum in deinem Leben kein Platz für dich ist.

Apropos, man erzählt die Percht könne auch zur Furie werden. Denn sie achtet sehr streng darauf, dass wir als Teil der Natur auch mit der Natur leben. Zu ihren heiligen Zeiten wie z.B. den Rauhnächten möchte sie, dass die Spinnräder still stehen und somit auch wir still stehen um unsere Batterien wieder aufzuladen. Ob die Percht vielleicht auch hinter manch einer Erkältung steckt wenn frau nicht von alleine Ruhe gibt?


Unterstützende Rituale zu Samhain

  • bitte bei deinen Ritualen Ahnen/Verstorbenen und Frau Holle/ Percht um ihre Hilfe 
  • die Elemente für Transformation zu Samhain sind Wasser, Feuer und Erde 
  • auch das derzeit vorherrschende Tierkreiszeichen des Skorpions ist dem Element Wasser zugeordnet 
  • suche daher Gewässer auf, Quellen gelten auch als Schwellenort zur Anderswelt, wo der Zugang leichter möglich ist 
  • nimm ein Vollbad (vielleicht mit Holunderblüten und/oder Beifuß) oder eine bewusste Dusche, übergib Altes dem Wasser und verabschiede es den Abfluss hinunter
  • Kräutertees (z.B. mit stimmungsaufhellendem Johanniskraut) helfen dir auch dabei Altes symbolisch fortzuspülen
  • schreibe dir alles von der Seele, auch alles was du loswerden möchtest. Du kannst das Papier im Anschluss in einer feuerfesten Schale oder auch im Kamin verbrennen
  • die Asche kannst du symbolisch auch in der Erde verbuddelt und Frau Holle/Percht um Transformation bitten
  • belastende Krankheiten kannst du, so wie früher, auch symbolisch mit einem Bändchen an einen Hollerbusch hängen
  • achte auf deine Träume rund um Samhain, vor allem wenn dir in diesen die Kinder und Ahnen begegnen
  • für Räucherungen eignet sich eine Mischung Holunder(blüten und Ästchen) und Beifuß der uns dabei hilft Altes und Vergangenes loszulassen
  • Bachblüten zum Loslassen: Honeysuckle und Star of Bethlehem 
  • jetzt ist eine gute Zeit zum orakeln!


Beifuß



Meditation mit Frau Holle
  1. Lies dir selbst das Märchen von Frau Holle vor.
  2. Im Anschluss lege dich bequem hin und versuche dich in das Märchen hineinzuversetzen.
  3. Stell dir vor du stehsts vor einem Brunnen und blickst in ein dunkles Loch hinab.
  4. Seufze laut und lass dich dabei in den Brunnen fallen.
  5. Spüre wie du immer tiefer und tiefer fällst bis du schließlich auf einer weichen Wiese landest.
  6. Frau Holle hat dich bereits erwartet, bitte sie um ihre Hilfe bei der Transformation.
  7. Wirf alles was dich belastet und du loswerden möchtest in ihren Zauberkessel.
  8. Frau Holle rührt in ihrem befeuertem Kessel, dass es nur so dampft und blubbert.
  9. Lausche, was dir Frau Holle vielleicht zu sagen hat.
  10. Du kannst das Ritual mit Frau Holle noch beliebig nach euren Wünschen gestalten.
  11. Wenn euer Ritual beendet ist, bedanke dich bei ihr.
  12. Leg dich wieder auf die Wiese und schließe deine Augen
  13. Lasse dich wieder durch den Brunnen hinauf in die ebene Welt ziehen



"Autumn shows us how beautiful it is to let things go."


(c)thx2pixabay


Donnerstag, 18. Oktober 2018

Arabella die Ahorn Libelle

Say "Hello" to ARABELLA 🙋🏽diese "Ahorn- Libelle" habe ich in meinem Garten gesichtet 😍

 

Arabellas könnt ihr ganz leicht nachzüchten:

   
  1. nehmt als Flügel die "Nasenzwicker" von einem Ahornbaum 🍁und als Körper ein paar dünne (Fichten)zweige

 
2. bemalt die Flügel in der Farbe eurer Wahl, ich habe dafür Acrylfarbe in Petrol verwendet 🖌


 
3. nach dem Trocknen verklebt ihr mit reichlich Bastelkleber ein paar Fühler/ Haxerl (dafür habe ich die Stiele der Nasenzwicker verwendet) und den Körper direkt auf den Flügeln

 
4. brecht einen Nasenzwicker in zwei Teile und verklebt diese neben dem Körper auf das andere Flügelpaar

 
5. bemalt nach dem der Kleber trocken ist den Körper in einer dunkleren Farbe und verziert eure Arabellas nach euren Wünschen, ich habe dafür Akzente mit gelbem Nagellack und Goldglitter gesetzt 🌈✨




 Nach dem Trocknen könnt ihr eure Arabellas...
  • wie ich auf Bockerl als Deko aufstellen 
  • oder auch als Mobile an einem Nylonfaden aufhängen 
  • oder auf einen kleinen Magnet kleben.
Ich wünsche euch viel Spaß mit euren Arabellas und beim kreativen Versinken!